Grundsätzlich lieben es alle Pferde sich zu bewegen und wenn es die körperliche Verfassung der Vierbeiner zulässt, dürfen wir Reiter sie auch über Hindernisse lenken. Wenn der Reiter sich dann noch gefühlvoll den Bewegungen des Pferdes anpasst, kann aus einzelnen Sprüngen ein ganzer Parcours werden.
Je nach Leistungsstand werden wir Sie langsam an die passende Aufgabe heranführen. Die Anforderungen werden – je nach Vorerfahrung – vom Reiten über einen Stangenparcours Trab bis zum Überwinden eines Hindernisparcours im Galopp reichen. Oberste Priorität hat bei uns die Gesundheit von Pferd und Reiter, deshalb gleich vorweg: Niemand wird überfordert, es geht vielmehr darum, auch zu lernen, wo die eigenen Stärken und Schwächen sind.
Dafür ist es von Vorteil, dass unsere Pferde grundsätzlich keine Selbstläufer sind – wenngleich Reitlehrer und Pferd oftmals ein eingespieltes Team ergeben und der Vierbeiner auf Signale aus der Bahnmitte gut reagiert (wenn Sie die Bemerkung zur Kursbeschreibung ‚Bodenarbeit‘ und ‚Körpersprache‘ gut gelesen haben, wissen Sie bestimmt, warum). Sich das als Reitlehrer zu Nutze zu machen, kann manchmal sehr sinnvoll sein. Denn gerade bei Anfängern ist es wichtig, dem Reiter ein gutes Gefühl zu vermitteln – und hierfür ist eben oft der Einsatz des Reitlehrers ‚mit Haut und Haaren‘ gefragt. Das gute Gefühl des Schülers wird dann an das Pferd weitergegeben und es entsteht eine positive Wechselbeziehung. Grundvoraussetzung für diesen Kurs ist, dass Sie die Pferde sicher in alle Gangarten bringen, diese halten können und Ihr Handwerk bezüglich der Kurvenreiterei gut verstehen. Also alle Springinteressierten: Ran an Speck!

Termin: 17.-18.06. (ab 9 Uhr, bis ca. 12 Uhr)

Kosten: 50 €

Programm-Springkurs-500-350